
Von Luzern bis nach Minneapolis, von Moskau bis nach Teheran. An den EU-Ausgrenzen oder der Berliner Mauer. Hier könnte jede Ort stehen, weil in jeder Stadt in jedem Dorf und unzähligen andern Orten schon Menschen von der Polizei ermordet, gefoltert, inhaftiert oder angegriffen wurden.
Seit ca. 160 Jahren unterdrückt und terrorisiert die Polizei jene Menschen, die in der gesellschaftlichen Ordnung Niedrigstehen. Und obwohl sie genau mit diesen Auftrag gegründet wurde, nämlich Sklaverei und Kolonialismus aufrechtzuerhalten und Aufstände von Armen zu verhindern, glauben vielen Menschen gerade in Deutschland die Polizei diene den Schutz der allgemeine Bevölkerung oder die Polizei müsse noch nur reformiert werden.
Die Polizei verstehen
im Vortrag wird darüber gesprochen wie die Polizei entstanden ist, was ihre Funktion und Struktur ist und warum wir sie eben nicht reformieren können, sondern sie los werden müssen. Klar wird dabei Polizei und Staat hängen untrennbar zusammen. Hinzukommen Kapitalismus, Kolonialismus, Patriarchat und Ableismus.
Wer also die Polizei abschaffen will kann das nur gleichzeitig mit dem Staat tun. Weitere Punkte werden sein: Was für Beispiele des Widerstandes gegen die Polizei gibt es? Auf welche Weisen verteidigen (manche) Linke die Polizei?
Lernen Verantwortung zu übernehmen
Anschließend geht es um Formen von Zusammenleben bei denen Menschen gemeinschaftlich Verantwortung übernehmen: Wie gehen und gingen Gesellschaften ohne Polizei und Staat mit Konflikten, Übergriffen und äußerer Gewalt um? Was für Möglichkeiten haben wir die Macht der Polizei in unserem Alltag zu schwächen?
Ort und Datum
Der Vortrag findet am 31.05.2026 um 14.30 Uhr im Räzel in Luzern (Horwerstrasse 14) statt.
Ein Vortrag des anarchistische Projektes Schwarzer Weg (schwarzerweg.noblogs.org)
Organisiert von REsolut Luzern (resolut.noblogs.org)