WEF 2021

The World Econimic Forum will take place from 18 to 21st May 2021 on Bürgenstock near Lucerne we are currently planing the protests and will keep you up to date here https://resolut.noblogs.org/wef-2021/

Kundgebung und Transpikette Wir haben Platz

Treffpunkt 18.00 Uhr Bahnhofplatz Luzern
Gemeinsames Singen + Kundgebung
Danach bilden wir eine Transpi-Kette an der Bahnhofstrasse
Bringt Masken und Transpis (Plakate mit Eurer Botschaft) mit!
———————————————————————————————
Moria brannte – und die Schweiz verharrt in Scheinheiligkeit.
Der Bund entschied, 20 flüchtende Kinder aufzunehmen und Hilfsgüter zu schicken.
Ein winziger Schritt in die richtige Richtung.
Doch er bleibt nichts als ein Tropfen auf dem heissen Stein.
Weiterhin leben über 12’000 Menschen auf den Strassen von Lesbos, sind Hunger, Durst, Gewalt und Krankheit ausgesetzt.
Die Stadt Luzern hat sich bereit erklärt, Flüchtende aufzunehmen, aber der Kanton weigert sich, den Bund zur Aufnahme aufzufordern.
Der Kantonsrat hat die Standesinitiative zur Aufnahme von Menschen auf der Flucht abgelehnt.
Liebe Politiker*innen, wo hat sich Eure Menschlichkeit versteckt?
Es ist höchste Zeit, aus dem eigenen Verantwortungsbereich rauszukriechen.
Für den Ausbau des Wohlstands scheut die Schweiz nicht, den Arm über die Landesgrenzen zu strecken und sich zu bedienen. Höchste Zeit, den Arm auch für die humanitäre Krise auszustrecken, die sie mit der Gier mitverursacht hat.
Es ist möglich. Wir haben Platz.
Wir singen, um uns an die Menschlichkeit zu erinnern.
Wir bilden eine Kette, um zu zeigen: Solidarität geht anders.
Kein Mensch ist illegal!
———————————————————————————————
Oh, du schöns Schwiizer Land – nach der Melodie von „Lueget vo Bärge und Tal“
Oh, du schöns Schwiizer Land
brengsch üs no ome Verstand
20 minderjährigi Seele
länged ned för üse Frede
Moria brönnt emmer no
send üsi Wärt schon vercho
mer säged nei, ned eso.
Oh, du schöns Schwiizer Land
d’Angscht hed dech fescht i de Hand
Ziit esch jetzt cho zom Verwache
muetig z’sii ond eifach z’mache
Chömmer no Mönsche sii?
Trouemer Mönsche z’sii?
Muet jetzt zom Mönsche sii!

Black Lives Matter Demo in Luzern

Nach Protesten in den USA, auf der ganzen Welt und in zahlreichen Städten in der Schweiz, wird nun auch eine Demo in Luzern stattfinden. Wir solidarisieren uns mit den Protesten in den USA und gehen auch gegen strukturellen Rassismus und rassistische Polizeigewalt in der Schweiz auf die Strasse. Die Demo in Luzern soll bewilligt stattfinden, so können alle mitlaufen. Die Organisator*innen haben dazu ein Bewilligungsgesuch und ein Corona-Schutzkonzept eingereicht. Ein Gespräch mit der Stadt sei positiv verlaufen. Um sicherzustellen, dass nicht mehr als 300 Personen teilnehmen, wird der Besammlungsplatz abgesperrt und Zutrittskontrollen durchgeführt. Ausserdem müssen die Teilnehmer*innen ihre Kontaktdaten angeben um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten.

Die Demonstration wird sich um 14:00 Uhr auf dem Bahnhofplatz besammeln. Die Route führt anschliessend durch die Neustadt und endet wieder auf dem Bahnhofplatz.

Paradoxe Situation für die Organisator*innen

Normalerweise würde man mit möglichst vielen Teilnehmenden  ein Zeichen setzen.  An der Demo am Samstag dürfen jedoch nicht mehr als 300 Personen teilnehmen. «Aufgrund der aktuellen Covid-19 Situation bitten wir interessierte Menschen, People of Color den Vortritt zu lassen und die Demo wieder zu verlassen, sollten mehr als 300 Personen zur Besammlung kommen» sagt eine Veranstalterin. Solidarität könne man mit einem Transparent oder einem Plakat immer und überall zeigen.

Anstehende Veranstaltungen

Es stehen viele Veranstaltungen an. Wir freuen uns darauf euch zu treffen.

6.9.2019 Kundgebung gegen Ilisu Staudamm

https://www.facebook.com/events/2347765718807635/

7.9.2019 Gemeinsam an die Rojava Demo in Basel

https://www.facebook.com/events/631836730671979/

14.9.2019 Gemeinsam an die Gegenproteste gegen den Marsch fürs Läbe in Zürich

https://www.facebook.com/events/732945647160630/

15.9.2019 Offene Sitzung – wir brauchen euch!

https://www.facebook.com/events/2135189306781032/

16.9.2019 Adbusting Workshop

https://www.facebook.com/events/3273590159348266/

21.9.2019 RESOLUT FEST

https://www.facebook.com/events/382484355983742/

 

 

 

HILFE!

Liebe Freunde

Wir brauchen dringend Verstärkung um noch mehr und noch grössere Aktionen zu organisieren.

Kommt zu unserer Sitzung am So, 4. August 2019 um 15:00 Uhr im RÄZEL – Horwerstrasse 14 6005 Luzern

DEMO – ein solidarisches Klima aufbauen

DEMODEMODEMO — 27. April 2019 — DEMODEMODEMO

Gemeinsam auf die Strasse für ein solidarisches Klima

Während die Jahresdurchschnittstemperaturen immer weiter ansteigen, wird das soziale Klima immer kälter – weltweit, in Europa wie auch in der Schweiz: Sozialabbau, Jobverlust wegen Profitsteigerung und steigende Franchisen sind nur einige Beispiele dafür, wie Einkommensschwache für das Versagen der bürgerlichen Politik und der Reichen hierzulande bezahlen müssen. Nur zu gut sind uns die Milliarden teuren Bankenrettungen von 2008 in Erinnerung, während sich die Arbeitssituation für die Bevölkerung massiv verschlechtert hat.

Gegen die Zerstörung unserer Umwelt

Aber das kapitalistische System bewirkt durch seine Gier nach mehr Profit nicht nur die Not und Unterdrückung Milliarden Menschen auf der Welt, sondern bewirkt durch seine systemimmanente Forderung nach mehr Wachstum und mehr Produktion auch die Zerstörung der Umwelt und den Wandel des Klimas. Auftauende Permafrostböden, Dürre und Überschwemmungen bedrohen uns Menschen. Besonders hart trifft dies die Ärmsten der Welt. Auf Grund des Klimawandels werden mittelfristig zwischen 50 Mio. bis 250 Mio. Menschen zur Flucht gezwungen sein, neue Konflikte entstehen und somit Armut, Hunger und Not auf der Welt noch mehr zunehmen.

Wir dürfen uns nichts vormachen. Die Politik hat versagt. Sie hat die letzten Jahrzehnte nicht gehandelt und wird es auch in der Zukunft nicht freiwillig tun, da die grosse Mehrheit das System, von dem sie profitiert, unterstützt.

Die Schweiz macht mit

Nicht nur grosse Staaten wie die USA, China oder Deutschland sind verantwortlich am sozialen und metrologischen Klimawandel. Auch die Schweiz stärkt und forciert durch ihre Gesetze die weltweite Ausbeutung von Mensch und Natur, lässt die hier ansässige Rüstungsindustrie seit Jahrzehnten Waffen und Kriegsmaterialien an diktatorische Regime exportieren, bietet verbrecherischen Unternehmen einen steuergünstigen Ort für ihren Firmensitz, lässt die Banken das Geld von korrupten Politiker*innen und Diktatoren horten und entzieht durch ihre Politik Menschen in den Staaten der so genannt Dritten Welt jährlich Milliarden Dollars.

Für eine echte Alternative zum herrschenden System

Rechte Populisten versuchen, für bestehende Ungerechtigkeiten einfache Lösungen vorzuschlagen. Anstatt sich um Alternativen zu kümmern, konzentrieren sie sich auf ausländerfeindliches Flüchtling-Bashing und lenken so von den echten Problemen ab. Auch wenn sich SVP, AfD und Co. als Vertreter einer (immer kleiner werdenden) Mittelschicht ausgeben, erkennt man hinter ihrem Rassismus die Politik der Reichen und Mächtigen, deren einziges Ziel es ist, die herrschenden Umstände zu konservieren, um weiter nach ihrem persönlichen Profit zu gieren.

Wir müssen gegenüber Personen, die Macht über uns oder andere ausüben wollen, Personen, die den Profit über die Unversehrtheit von Mensch und Natur stellen, kritisch sein. Wir müssen uns zusammensetzen, echte Alternativen diskutieren und aus der Basis eine Gegenmacht aufbauen. Wir müssen die herrschenden Verhältnisse überwinden, denn das Einzige, was der Kapitalismus verlässlich produziert, sind Armut, Krisen und Kriege.

Gemeinsam können wir eine Welt schaffen, die frei von Unterdrückung der Menschen und Zerstörung der Umwelt ist, eine Welt frei von Ausbeutung. Wie diese Welt genau aussehen soll, wissen wir noch nicht. Es gab im vergangenen Jahrhundert immer wieder Versuche, eine Alternative zu leben. In der frühen russischen Revolution, dem Aufstand der Kronstädter Kommunarden oder im kurzen Sommer der Anarchie in Spanien erkennen wir viel versprechende Ansätze, die leider immer wieder von macht- und profitgierigen Menschen zerstört wurden. Wir hoffen daher sehr, dass Rojava eine andere Zukunft vergönnt ist.

Wir haben keine Zeit zu verlieren

Wir stehen vor dem point of no return. Die gesetzten Klimaziele der Politik sind unzureichend und werden, wenn der aktuelle Kurs beibehalten wird, sogar noch verfehlt. Ja, wir alle können etwas gegen den Klimawandel unternehmen, aber machen wir uns nichts vor: Solange sich die Energieindustrie gegen erneuerbare Energien und die Autoindustrie gegen die Abschaffung fossiler Brennstoffe sträubt, solange die Profitmaximierung das Agieren der Wirtschaft bestimmt, solange also der Kapitalismus mit seiner Forderung nach mehr Wachstum und mehr Produktion nicht überwunden wird, kann der Klimawandel nicht aufgehalten werden. Wir müssen uns daher umso vehementer für die Überwindung des herrschenden Systems einsetzen und eine solidarische Gesellschaft erkämpfen.

Wer wenn nicht du, wann wenn nicht jetzt!

Schliesst euch uns an, lasst uns am 27. April 2019 gemeinsam auf die Strasse gehen! Treffpunkt ist um 14:00 Uhr beim Kurplatz/Pavillon in Luzern. Der Umzug startet um 15:30. Vor und nach dem Umzug wird es Konzerte, Essen und Getränke geben.