Freiheit für tayo M.

Während eines Schulausflugs in Basel wurde ein 22-Jähriger Sans-Papier festgenommen. Tayo M. besuchte den Unterricht, um Deutsch zu lernen. Als er auf einem Schulausflug festgenommen wurde. Nun sitzt der 22-Jährige aus Westafrika seit mehreren Wochen im Gefängnis.
Tayo M. wurde nur aufgrund seiner Hautfarbe und seinen dunklen Augen kontrolliert. Wir werden immer wieder mit solchen rassistischen Polizeikontrollen konfrontiert.
Wir sagen: Es reicht! Dass Menschen jeden Tag aufgrund ihres Aussehens mit solchen rassistischen Kontrollen schickaniert werden, dass sie in diesem kapitalistischen und rassistischen System solchem Rassismus ausgesetzt sind!
Wir werden das nicht einfach so hin nehmen!
Solidarisieren wir uns alle mit Tayo M.

No Justice – No Peace

No Justice – No Peace – Fight the Police

Weil :

Sie Menschen töten wie z.B. in Morges
Sie rassistische Kontrollen durchführen.
Sie die Schergen des Kapitalismus sind.
Sie die Schergen der Umweltzerstörer sind.
Sie die Bonzen und Nazis schützen.
Sie ihre Macht missbrauchen.
Sie sich in Nazi-Chats tummeln.
Sie auf Gefangene einprügeln.
Sie Selbstjustiz ausüben.
Sie Coronaleugner*innen und ihre Nazis marschieren lassen.
Sie Teil der Festung Europa sind.

Luzern ist Bunt

Für den 11. September mobilisieren Coronaleugner*innen erneut zu einer Demo nach Luzern. Die letzten Monate haben gezeigt, dass längst nicht nur ihr organisierter Neo-Nazi-Anhang problematisch ist. Auch unter den anderen Schwurbler*innen gibt es Antisemit*innen und gewaltätige Rassist*innen. Die Angriffe von zwei Schwurblern mit Flaschen auf eine Person in #Ol2108 und eine Person in #LU3107 sind nur zwei Beispiele dafür.
Anne Frank-Fahnen, gelbe „ungeimpft“-Judensterne und andere holocaustverharmlosende Propaganda werden wöchentlich an ihren Demos durch die Strassen getragen. Die Schwurbler*innen und ihre Neo-Nazi-Freunde erhalten Narrenfreiheit von den Bullen. Im Gegensatz zu anderen Protestierenden, können sie wöchentlich unbewilligt demonstrieren, müssen sich nicht an Auflagen halten und können aus der Demo heraus Menschen angreifen und geniessen dabei Straffreiheit. Deshalb müssen wir uns selber organisieren!
Auch dieses Mal werden wir sie nicht ungestört durch Luzern laufen lassen! Wir rufen alle Menschen, die sich für eine solidarische Welt einsetzen, dazu auf, sich der rechten Hetze entgegenzustellen. Organisiert euch in Gruppen, und stören wir die Coronaleugner*innen und ihre Neo-Nazi-Freunde – kein Fussbreit den Faschisten! Seid kreativ und passt auf euch auf. Bleibt wachsam und achtet auf Ankündigungen.
Luzern ist solidarisch! Rassisten haben hier nichts zu suchen! Stehen wir zusammen auf gegen Rassismus und rechte Hetze! Antifaschismus ist Handarbeit!
Gemeinsam auf die Strasse – Antifa in die Offensive
!

 

Bienvenidxs Compas

Liebe Menschen,

In wenigen Tagen unterstützt ein breites Bündnis von Menschen aus diversen sozialen Bewegungen ein Projekt in Basel.

Seit 1994 inspiriert die zapatistische Bewegung sozial-ökologische Kämpfe weltweit. Aktuell besucht eine Delegation der Zapatistas, sowie weiterer indigener und widerständischer Organisationen aus Mexiko, Europa.

Ende August dieses Jahres wird die Karawane der ‚Gira por la vida – Reise für das Leben‘ voraussichtlich in Basel eintreffen und für einige Tage ihre Zelte aufschlagen. Diese Gelegenheit zur Vernetzung, zum Erfahrungs- & Wissensaustausches ist einmalig!

Um die Kosten für die Infrastruktur solidarisch zu tragen, würden wir uns freuen, wenn du unser Crowdfunding Projekt unterstützen würdest. Auf der Webseite www.chiapas.ch/basel findest du das entsprechende WeMakeIt Projekt, sowie weitere Informationen zur Bewegung und zum Camp vom 27. – 29. August in Basel. Jeder – wirklich jeder – Beitrag ist dabei eine grosse Unterstützung. (https://wemakeit.com/projects/a-journey-for-life)

¡Bienvenid@s Zapatistas!

 

5 ½ Jahre Leerstand statt Freiraum an der Obergrundstrasse

Heute Morgen haben Aktivist*innen aus dem Umfeld der ausserparlamentarischen, linken Gruppierung RESolut ein Banner mit der Aufschrift: «Hier wären 5 ½ Jahre Zwischennutzung möglich gewesen» an den Zaun des verlassenen Gebäudes an der Obergrundstrasse 99 gehängt.

Damit protestieren wir gegen den anhaltenden Leerstand und Verfall der beiden Villen an der Obergrundstrasse 99 und 101.

Vor 5 ½ Jahren wurde das Haus an der Obergrundstrasse 99 besetzt und der Allgemeinheit zurückgegeben, die Besetzung erfreute sich grosser Beliebtheit in ganz Luzern und darüber hinaus. Hunderte Personen beteiligten sich über die wenigen Wochen an der Besetzung. Die Stadt um Manuela Jost, welche in der Sache «Bodumvillen» schon zuvor versagt hatte, hat einen geradezu historischen Fehler gemacht: Sie hat sich nicht für die Besetzer*innen eingesetzt und stattdessen den damaligen Besitzer Jorgen Bodum hofiert und das Gebäude räumen lassen.

In der Folge hat Jorgen Bodum das Dach abdecken lassen und jeglichen Unterhalt unterlassen. Über Jahre regnete es in die Villa an der Obergrundstrasse 99 hinein. Sie ist mittlerweile komplett unbewohnbar.

Wieder verhandelte die Stadt mit dem Tee-Laden-Inhaber Jorgen Bodum und wieder kamen sie zu keinem Ergebnis. Als rund ein Jahr später die Nachbarvilla an der Obergrundstrasse 101 besetzt wurde, wiederholte die Stadt ihren Fehler und liess auch dieses Gebäude räumen, dieses Mal war es eine an Brutalität kaum zu übertreffende Räumung durch die Sondereinheit Luchs. Es wirkte so, als wollte die Stadt mit der Räumung den Besetzer*innen einen Denkzettel verpassen.

Abermals kündete Frau Jost an, dass nun Fahrt in die Sache komme, abermals passierte nichts. Bis RESolut im Januar 2020 einen Bevölkerungsantrag mit 248 Unterschriften aus der Luzerner Bevölkerung eingereicht hat, der die Enteignung der Bodumvillen forderte. Etwas später verkaufte Jorgen Bodum die beiden Villen an die Architekturfirma Romano & Christen.

Bei der Beantwortung des Bevölkerungsantrages bezog sich die Stadt darauf. Sie behauptete, dass durch den Verkauf eine neue Situation entstanden sei und nun endlich Fahrt in die Sache komme. Doch bis heute warten wir vergeblich darauf, dass an der Obergrundstrasse etwas Zählbares passiert. Das Interesse an den beiden Villen in bester Lage ist nach wie vor gross. Es wird Zeit, dass diese Gebäude der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, damit dort dringend notwendiger Freiraum entstehen kann.

Luzern 22.08.2021, RESolut

 

Luzern ist Bunt!

Nach der Demo vom 12. Juni als Coronaleugner*innen Hand in Hand mit Nazis durch die Stadt zogen und friedliche Gegendemonstrant*innen von Faschos vor den Augen der Polizei angegriffen wurden, kam es kurz darauf zu einer Kranzniederlegung beim Schlachtdenkmal durch Neonazis am 10.Juli in Sempach. Dagegen wollen wir am Samstag 31. Juli mit einer bewilligten Kundgebung beim Pavillon am Quai in Luzern ein klares Zeichen setzen. Wir wollen nicht tatenlos zusehen wenn schweizerfahnenschwingende Patriot*innen und Neonazis ihre menschenverachtenden Ideologien in Luzern oder sonst wo unwidersprochen verbreiten können. Wir leben in einer vielfältigen, diversen Gesellschaft und stehen ein für ein solidarisches Miteinander. Auf dem Programm stehen verschiedene Redebeiträge und Musik von DJ AKU AKU. Das Bündnis Luzern ist bunt besteht aus der Gruppe RESolut, Seebrücke Schweiz, Feministischer Streik Luzern, dem kurdischen Kulturverein, SP Stadt Luzern, Juso Luzern, Junge Grüne Luzern, Antifa Luzern, Infoladen Romp und anderen Gruppen, Vereinen, Organisationen und engagierten Einzelpersonen. Tragt Maske und haltet Abstand.

Gemeinsam auf die Strasse gegen Faschismus und Verschwörungsmythen.
Wir protestieren dagegen, dass an den Corona-Demos Neonazis nicht nur toleriert werden, sondern dass sogar gemeinsame Sache mit ihnen gemacht wird.

Kommt alle am Samstag 31. Juli um 13.00 zum Pavillon am Quai in Luzern.

#LU3107